Drogen

verboten, versucht, verbannt

In der medizinischen Definition sind Drogen alle Substanzen, die unsere Wahrnehmung oder das Bewusstsein verändern, dazu gehören Alkohol, Cannabinoide (besser bekannt als Gras oder Haschisch), Kokain, Heroin und noch vieles mehr.

Drogen wirken beruhigend, Energie gebend und sie können Halluzinationen mit positiven oder negativen Gefühlszuständen hervorrufen. Wie sie wirken variiert von Mensch zu Mensch und teilweise auch von Mal zu Mal.

Drogen beeinträchtigen das Denken, verschlechtern die Konzentration, verändern die Wahrnehmung und machen häufig abhängig. Die meisten Drogen sind daher illegal und damit verboten.

Bei chronisch Kranken kommt hinzu, dass man weder vorhersagen kann, wie der Körper auf die Droge reagiert, noch wie sie mit den Medikamenten interagieren. Bei Diabetes ist beispielsweise unklar, welchen Einfluss die Drogen auf den Blutzucker nehmen, und bei Epilepsie ist nicht absehbar, wie der Gehirnstoffwechsel auf die chemischen Stoffe reagiert. In jedem Fall aber haben gerauchte Substanzen ungünstige Auswirkungen auf die Lunge, und sollten bei Erkrankungen mit Atemwegsbeteiligung wie Asthma und CF tabu sein.

Fragen zu legalen und illegalen Drogen könnt ihr bei Bedarf mit dem Behandlungsteam klären. Eure Behandler unterliegen der Schweigepflicht. Sie kennen die Situation von Jugendlichen und haben Verständnis dafür.

Bei Erkrankungen, die einen kühlen Kopf für die Therapie erfordern, sind Drogen ein absolutes No-Go – also: Finger weg!