Karrierestart

„Meine Erkrankung hat meine Berufswahl sehr geprägt. Schon mit 8 Jahren wollte ich irgendwann einmal 'auf der anderen Seite des Bettes stehen'. Und von diesem Ziel bin ich nie abgekommen. Ich habe mir oft bei Arztterminen gedacht: „so werde ich es nie machen“ oder eben das Gegenteil. Ich glaube, dass ich wegen diesem langen und mir wichtigen Ziel, irgendwann Ärztin zu sein, mehr Kraft hatte, alles durchzustehen.“

Vermutlich steht auch bei dir bald die Frage an, wie es nach der Schule weitergehen soll oder du steckst schon mitten drin in Praktikum, Ausbildung oder Studium. Deine chronische Krankheit sollte dich dabei nicht allzu stark verunsichern. Bei den Überlegungen zur Berufswahl sollte sie zunächst im Hintergrund stehen. Es gibt deutlich weniger Einschränkungen, als man denkt.

Bei der Bewerbung und beim Einstieg in den Job stellt sich dann die Frage, ob man die Erkrankung anspricht oder lieber verheimlicht. Wir wollen dir helfen, deinen Weg zu finden und dich über die rechtliche Situation aufklären.

Kennst du dich aus? Kannst du die folegenden Fragen sicher beantworten?

Musst du deine Erkrankung in der Bewerbung angeben?

Musst du deinen Schwerbehindertenausweis bei der Bewerbung abgeben?

Musst du die Wahrheit sagen, wenn du im Bewerbungsgespräch nach bestimmten Erkrankungen gerfagt wirst?

Musst du deinen Kollegen oder Vorgesetzten von der Erkrankung erzählen?

Gibt es Berufe, die für dich aufgrund  der Erkrankung nicht möglich sind?

Hast du in Ausbildung oder Studium die Möglichkeit, aufgrund deiner Krankheit einen Nachteilsausgleich zu erhalten?

ja    nein

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