Liebeskummer: Wenn eine Partnerschaft in die Brüche geht

Wenn eine Partnerschaft in die Brüche geht, folgt erst einmal eine schwere Zeit. Ganz egal, ob man chronisch krank oder gesund ist, groß oder klein, jung oder alt. Es ist ein Einschnitt im Leben, nach dem man sich neu sortieren muss. 

Wenn es ein Patentrezept gegen den Kummer und Schmerz gäbe, hätte sich daran wohl schon jemand eine goldene Nase verdient. Trennung und Verlust gehören jedoch zum Leben dazu und jeder geht anders damit um. Einige sind zunächst sehr traurig und voller Selbstzweifel, andere sind wütend und wünschen den oder die Ex zum Teufel, wieder andere lassen sich gar nichts anmerken und machen weiter wie bisher.  Alles drei ist zunächst völlig in Ordnung. Es ist wichtig, traurig oder wütend zu sein und die negativen Gefühle zuzulassen, wenn einem danach ist. Bei besonders schmerzhaften Erlebnissen kann es aber auch sinnvoll sein, das Ganze erst einmal zu verdrängen.  Früher oder später muss man sich jedoch den Tatsachen stellen. Vielen tut es gut mit Menschen, die einem nahe stehen, zu reden. Ob der beste Freund, die beste Freundin, Mutter, Vater oder vielleicht die Geschwister, es ist schon etwas Wahres an dem Spruch sich „die Sorgen von der Seele zu reden“.

Aus Fehlern lernen

Es ist ganz natürlich, dass man sich den Kopf darüber zerbricht, was man hätte anders machen können. Es hilft dabei, aus Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Wenn allerdings die Krankheit zu Problemen in der Beziehung geführt hat, dann sei an dieser Stelle gesagt, dass es unverzichtbar ist, einen Partner zu haben, der die Krankheit akzeptiert. So verliebt man auch ist und so viel Spaß man auch miteinander hat, die Krankheit ist ein Teil von euch und wird  immer ein Teil von euch bleiben. Wenn der Partner das als Problem sieht, dann ist es von Anfang an kompliziert und wird vermutlich mit der Zeit immer schwieriger. Dass man sich in einer Partnerschaft gegenseitig stützt, ist selbstverständlich – Krankheit hin oder her.

Sollte der Partner jedoch Zukunftsängste gehabt haben und vielleicht mit der Krankheit überfordert gewesen sein, dann ist es wichtig, noch einmal das Gespräch zu suchen. Oft bleiben Dinge aus Angst oder Unsicherheit unausgesprochen. Manchmal steigert man sich auch in Sorgen hinein und zwar besonders schnell, wenn die Sorgen nicht offen angesprochen werden. Daraus entwickeln sich Missverständnisse, die vielleicht aus der Welt geschafft werden können.

Tipps gegen Liebeskummer für Jungs

  1. Power dich aus beim Sport oder im Fitnessstudio!
  2. Lenke dich ab und zieh mit deinen Kumpels um die Häuser.
  3. Verabrede dich zu Unternehmungen, die dir Spaß machen. Wie wäre es zum Beispiel mit Dart oder Billard?!
  4. Kaufe dir ein neues Spiel für deine Konsole und probiere es aus.
  5. Nimm dir etwas vor, worauf du dich freust. Plane mit deinen Freunden einen Paddeltrip, eine Radtour oder einen Festival-/Konzertbesuch.

Tipps gegen Liebeskummer für Mädels

  1. Rede mit deinen Freundinnen darüber! Sich und anderen einzugestehen, dass es einem nicht gut geht, hat nichts mit Schwäche zu tun – im Gegenteil!
  2. Plane etwas Schönes, das dir Spaß macht und dich ablenkt, z.B. ein Videoabend mit den Mädels oder eine Tour durch die Clubs.
  3. Suche dir ein neues Hobby. Neue Aufgaben und neue Leute vertreiben die trüben Gedanken. Hör auf zu grübeln und genieße die Zeit, die du für dich selbst hast.
  4. Kaufe dir etwas Schönes! Belohne dich mit etwas, das du schon immer haben wolltest! Tue dir Gutes!
  5. Versuchs mit der  klassischen Typveränderung. Schneide dir die Haare, lege dir ein neues Outfit zu und probiere ein neues Make-up. Setze ein Zeichen für einen neuen, schönen Lebensabschnitt!