Das 1. Mal: Sex und chronische Krankheit

Auch wenn es keinen allgemeingültigen Zeitpunkt gibt, wann man dem anderen am besten sagt, dass man eine Krankheit hat, scheint es sinnvoll, das Thema anzusprechen, bevor man das erste Mal miteinander schläft, um z.B. Besonderheiten zu erklären. Ein geteiltes Geheimnis – wie die chronische Erkrankung – kann eine Partnerschaft auch stärken. Es kann Spaß machen, den Körper des anderen zu erforschen und Narben und andere Besonderheiten zu entdecken, die euch einzigartig machen. Sich zu zweit Alternativen und neue Möglichkeiten zu überlegen, macht die ganze Sache noch spannender und interessanter.

ADHS

Bei jungen Erwachsenen mit ADHS kommt es aufgrund ihrer Impulsivität leider häufig zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr und damit zu ungewollten Schwangerschaften. Sei also vorbereitet und trage immer ein paar Kondome in deinem Portmonee bei dir. Junge Frauen können zudem Verhütungsmittel verwenden, die über einen längeren Zeitraum wirken, z.B. Spirale oder Dreimonatsspritze. Lass dich am besten von deiner Frauenärztin beraten.

Asthma bronchiale

Sex ist eine Art von Bewegung. Mit einer guten Therapie solltest du weder beim Sport, noch beim Sex Probleme bekommen. Wenn trotzdem Zwerchfellkrämpfe, Atemnot oder ständiger Husten auftreten, sprich am besten mit deinem Lungenarzt darüber. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel vor dem Sex präventiv deine Anfallsmedikation zu nehmen. Wenn ihr mit Kondom verhütet, kann bei einer vorliegenden Latexallergie ein Anfall provoziert werden.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Junge Menschen mit CED berichten oft, dass sie sich durch die Gewichtszunahme unter der Cortisontherapie unattraktiv finden und während eines Schubs weniger Lust verspüren, u.a. wegen der Angst vor Blähungen und Durchfällen während des Geschlechtsverkehrs. Hier gilt: Sprich mit deinem Partner darüber und erkläre ihm/ihr, was mit dir los ist! Wenn du dich während eines Schubs zu müde und schlapp fühlst, wird er/sie sicherlich Verständnis haben. Eine Partnerschaft besteht nicht nur aus Sex und Kuscheln ist schließlich auch schön. Ansonsten versucht es doch zu einer anderen Tageszeit, wenn du abends zu müde bist.
Im akuten Schub kann die Wirksamkeit der “Pille” gestört sein, wenn ihre Verweildauer im Körper zu kurz war. Der Einnahmezeitpunkt sollte daher so gewählt werden, dass 6-8 Stunden nach der Einnahme kein Durchfall zu erwarten ist (z.B. vor dem Schlafengehen). In Zweifelsfällen sollte zur Sicherheit während des betroffenen Zyklus zusätzlich ein Kondom verwendet werden. Die Spirale ist bei Fistelbildung im Genitalbereich nicht geeignet. 

Diabetes Typ 1, MODY, Diabetes bei CF
Was passiert mit dem Blutzucker während des Zyklus?

Die Auswirkungen des Menstruationszyklus auf ihren Insulinbedarf beschreiben Frauen mit Typ 1 Diabetes sehr unterschiedlich. Einige beobachten keine Veränderungen ihres Blut- zuckerspiegels im Verlauf eines Zyklus, andere benötigen in den Tagen vor der nächsten Menstruation etwas mehr Insulin. Ihr Blutzuckerspiegel schwankt dann auch mehr als sonst. Diese Schwankungen lassen sich über die verschiedenen Phasen des Menstruationszyklus erklären. Die erste Phase heißt Follikelreifungsphase (1. – 12./14. Tag). Nach dem Eisprung (12. – 14. Tag) folgt die Gelbkörper- oder Lutealphase (13./.15. – ca. 28. Tag). Die zunehmende Ausschüttung der Hormone Östrogen und Progesteron in der Phase nach dem Eisprung kann zu einer Insulinresistenz führen, d. h. zu einer etwas geringeren Insulinwirkung, mehr Blut- zuckerschwankungen und einem höheren Insulinbedarf. Mit Eintritt der Menstruation und der abnehmenden Hormonausschüttung sinkt der Insulinbedarf wieder etwas, d. h. es kann eher zu niedrigen Blutzuckerwerten kommen. Ob du deine Insulintherapie an deinen Zyklus anpassen musst, hängt von deinen persönlichen Erfahrungen ab. Wenn du über einige Monate deine Blutzuckerwerte zusammen mit deinen Zyklusphasen beobachtest, kannst du entscheiden, ob eine Anpassung für dich notwendig ist.

Stress und Sexualität passen nicht zusammen

Wenn es bei jungen Paaren zu Sexualproblemen kommt, ist Stress die häufigste Ursache. Man(n) ist sich nicht sicher, hat Angst davor, zu versagen. Frauen sind mit ihrem Äußeren unzufrieden, fürchten, abgelehnt zu werden und stellen viel zu hohe Anforderungen an sich. Es gibt viele persönliche Gründe, warum sexuelle Aktivitäten mit Stress verbunden sein können. Die dadurch ausgeschütteten Stresshormone sind genau die Gegenspieler der sexuellen Erregung und damit der Erektion beim Mann oder des Feuchtwerdens der Scheide (Lubrikation) bei der Frau. Allein der Gedanke, dass es wegen des Diabetes zu Erektionsproblemen kommen kann, hat bei manchen jungen Männern mit Typ 1 Diabetes zu Sexualproblemen geführt –aber diese Gedanken sind völlig unbegründet.

Infektionen sind Lustkiller

Außer Stress und Selbstunsicherheit gibt es noch einige andere körperliche Gründe für sexuelle Störungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Dies sind vor allem Entzündungen im Genitalbereich und in den Harnwegen, z.B. Pilzerkrankungen oder bakterielle Infektionen, die bei schlechter Stoffwechseleinstellung häufiger auftreten. Wenn du entsprechende Anzeichen spürst, lass dich von deinem Diabetologen oder Gynäkologen beraten. Solche Infektionen lassen sich gut behandeln. Durch eine möglichst normnahe Stoffwechseleinstellung kannst du ihnen auf Dauer vorbeugen.

Extreme Blutzuckerwerte beeinträchtigen die Sexualität

Viel zu niedrige Blutzuckerwerte bedeuten für den Körper Stress. Es werden Stresshormone ausgeschüttet, die den Blutzuckerspiegel wieder ansteigen lassen. Genau diese Stresshormone verhindern eine Erektion beim Mann und das Feuchtwerden bei einer Frau. Sobald der Blutzucker nach einer Hypo im normalen Bereich ist, ist wieder alles okay.

Aber auch deutlich erhöhte Blutzuckerwerte weit über 300 mg/dl sind ein erheblicher Stress für jeden Körper. Der Flüssigkeitshaushalt ist gestört, es kommt zur Bildung von Ketonkörpern, es droht eine diabetische Ketoazidose. In einer solchen Situation, in der ein Organismus schwer gestört ist, kommt es ebenfalls zu Störungen der Sexualität.

Beeinflusst sexuelle Aktivität den Blutzuckerspiegel?

Manche Jugendliche machen sich Gedanken, wie ihr Stoffwechsel durch Sex beeinflusst wird. Die körperliche Anstrengung ist dabei meist nicht größer als bei anderen „Bewegungen“ im Alltag. Entsprechend kommt es dadurch zu keinen bedeutsamen Veränderungen des Blutzuckerspiegels. Die hormonellen Reaktionen während und nach dem Geschlechtsverkehr führen meist dazu, dass körperliche Stressreaktionen abgebaut werden. Damit ist durch die Entspannung eher mit einem leichten Absinken des Blutzuckerspiegels zu rechnen. Dies sollte aber kein Grund sein, sich und die Partnerin / den Partner gerade in dieser Situation ständig mit Blutzuckermessungen zu beschäftigen. Das wäre ein perfekter Lustkiller. Wenn du deinen Körper kennst, deine Hypoanzeichen sicher spürst und auch sonst im Alltag vorbereitet bist, richtig auf zu niedrige Blutzuckerwerte zu reagieren, sollte der Diabetes hier wirklich in den Hintergrund treten und kein „Spaßverderber“ sein.
Deine Partnerin / dein Partner sollte selbstverständlich von deinem Diabetes wissen und die Behandlung einer Hypo kennen. Er oder sie sollte aber auch sicher sein, dass du dich und deinen Körper so gut kennst, dass ihr entspannt zusammen sein könnt, ohne ständig Hypos zu befürchten.

Pumpe abkoppeln oder dranlassen?

Ob du deine Insulinpumpe beim Sex abkoppelst oder nicht, ist Geschmackssache. Es gibt Paare, die lassen sie dran, andere stört die Pumpe, so dass sie sie immer „ausziehen“ wie ein Kleidungsstück. Entscheidend ist, dass du nicht vergisst, sie nach spätestens zwei Stunden wieder anzukoppeln und den Blutzuckerspiegel – wenn nötig – zu korrigieren. Entspannt ohne Pumpe einzuschlafen, kann morgens in einer schweren Ketoazidose enden. Aber das Thema kennt jeder Pumpenträger, der die Pumpe beim Sport oder am Strand ablegt. Länger als zwei Stunden ohne Basalinsulin aus der Pumpe ist riskant.

Sexualstörungen bei Diabetes?

Im Netz wird immer wieder über Erektionsprobleme bei Männern mit Diabetes und über Tabletten zu ihrer Behandlung (z.B. Viagra) berichtet. Manche junge Männer machen sich deshalb Gedanken. In ihrem Alter ist diese Sorge völlig unbegründet. Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) können bei Männern, deren Diabetes schon einige Jahrzehnte besteht, auftreten. Die wichtigsten Gründe dafür sind Folgeerkrankungen, besonders an den Nerven und an den kleinen Blutgefäßen. Normalerweise sorgen beim Mann Nerven und Blutgefäße in einem fein abgestimmten Zusammenspiel für eine Erektion: Dazu weiten sich die Arterien, die den Penis versorgen, und leiten Blut in den Schwellkörper. Gleichzeitig wird der Blutabfluss gebremst – das Glied schwillt an und versteift. Dieser Vorgang wird durch das Nervensystem und feine Nervenfasern gesteuert. Sind die Nerven geschädigt, leiten sie die entsprechenden Impulse, die vom Gehirn ausgesandt werden, nicht schnell genug weiter. Gleichzeitig fließt durch die geschädigten Blutgefäße zu wenig Blut in den Penis.
Männer, die neben ihrem Diabetes über viele Jahre geraucht haben, sind noch häufiger von Schädigungen der Blutgefäße und damit von Erektionsproblemen betroffen. Wenn du nicht rauchst, kannst du heute schon viel für dein Sexualleben in 20-30 Jahren tun.
Bei Frauen kann das Feuchtwerden der Scheide, durch Veränderungen an den Nerven und feinen Blutgefäßen beeinträchtigt sein. Aber auch dieses Problem tritt erst nach langer Diabetesdauer und nicht bei jungen Menschen auf. Bei jungen Frauen führen eher der Stress, unter den sie sich z.B. vor dem Sex setzen, oder das Schamgefühl, das sie wegen ihres nicht ganz perfekten Körpers empfinden, zu Sexualproblemen. Wenn du unsicher bist, ob nicht doch ein körperliches Problem vorliegt, sprich deine Gynäkologin auf das Thema an. Sie ist damit vertraut und kann klären, ob deine Schwierigkeiten durch körperliche Probleme begründet sind, z.B. eine gut behandelbare Infektion.

Epilepsie

Neuere Untersuchungen zeigen, dass Sexualprobleme unter epilepsiekranken Männern und Frauen relativ häufig vorkommen. Bis zu 2/3 der Befragten gaben an, nur wenig oder gar keine sexuelle Erfahrung zu haben, nur selten sexuelle Wünsche und Erregung zu verspüren oder unter einer verminderten sexuellen Potenz zu leiden. Ein Teil dieser Beschwerden ist durch die Grunderkrankung (z.B. Temporallappenepilepsie) verursacht, ein anderer Teil durch die eingesetzten Medikamente, und ein nicht zu vernachlässigender Teil durch psychische Faktoren, d.h. Ängste. Viele Betroffene haben Probleme, sich selbst und ihren Körper zu akzeptieren, leiden unter Schüchternheit und Selbstzweifeln oder haben Angst, während des Geschlechtsverkehrs einen Anfall zu bekommen. Sie fürchten dabei nicht nur um ihre Gesundheit, sondern auch einem neuen Partner im Anfall ein abschreckendes Bild zu bieten und ihn dadurch zu verlieren.

Zu aller erst: Sexuelle Aktivität wirkt sich in der Regel nicht anfallsfördernd oder die Krankheit verschlimmernd aus! Im Gegenteil: Liebe und Sexualität können sich äußerst positiv auf das psychische Gleichgewicht und damit auch auf das Anfallsgeschehen auswirken. Wichtig für den Aufbau einer harmonischen Beziehung ist jedoch, dass der Partner ausreichend über die Erkrankung informiert ist und die möglichen Probleme offen angesprochen werden. Um beiden Seiten Sicherheit zu geben, sollten Verhaltensregeln für den Fall eines Anfalls besprochen werden (z.B. Wegräumen von Gegenständen, Notrufnummern).

Junge Frauen sollten unbedingt beachten, dass die Wirksamkeit der “Pille” durch die  Einnahme bestimmter Antiepileptika beeinträchtigt sein kann. Lasst euch daher unbedingt von eurem Spezialisten oder Frauenarzt beraten!

Hämophilie

Junge Männer mit Hämophilie sollten besser auf Praktiken verzichten, bei denen ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Da das aber bei den wenigsten der Fall ist, bestehen kaum Einschränkungen.

Herzerkrankungen und angeborene Herzfehler

Studien zeigen, dass Menschen mit Herzproblemen wesentlich seltener sexuell aktiv sind als gesunde Vergleichspersonen. Ein Hauptgrund dafür ist die Verunsicherung und die Angst, dass Sex mit Herzfehler gefährlich sein könnte. Hier gilt: Sex ist wie Sport oder eine andere körperliche Aktivität zu werten. Vermutlich haben dir deine Ärzte gesagt, dass die Chance, dass du beim Sport wegen deines Herzfehlers stirbst, sehr gering ist und dass Bewegung dem Herzen sogar gut tut. Das gleiche gilt für Sex! Junge Erwachsene mit einer Erkrankung des Herzens können genauso sexuell aktiv sein wie andere auch. Faustregel: Du kannst 300 bis 400 Meter im flachen Gelände schnell gehen und zwei Treppenabsätze laufen? Dann kannst du auch ohne Bedenken Sex haben. 
Junge Männer mit Herzfehler sorgen sich zudem um ihre Potenz. Tatsächlich können sich bestimmte Herzerkrankungen und spezielle Medikamente ungünstig auf die Potenz auswirken. Falls du davon betroffen bist, sprich mit deinem Kardiologen darüber, er kann dir sicherlich helfen.
Ein anderes Problem stellen die Operationsnarben dar, durch die sich insbesondere junge Frauen belastet fühlen. Im bekleideten Zustand sind sie gut zu kaschieren, aber wer möchte schon immer Sex im Rollkragenpullover haben? Also nur Mut! Vielleicht helfen dir gedimmtes Licht und ein offenes Gespräch mit dem Partner. Jeder hat seine kleinen Problemzonen und fühlt sich vermutlich unwohl, wenn er das 1. Mal nackt vor einem neuen Partner steht. Wenn du willst, dass der andere deine Narbe vergisst, dann fange selbst an, sie zu vergessen.

Immundefekte, Immunsuppression

Bei primären Immundefekten, sprich angeborenen Defekten, gibt es aus medizinischer Sicht keine besonderen Auflagen zum Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen. Wie andere auch solltet ihr jedoch bei einem neuen Partner mit Kondom verhüten, bis ihr sicher seid, dass kein Ansteckungsrisiko für sexuell übertragbare Erkrankungen besteht.

Bei erworbenen Immun-Defekten sieht die Situation anders aus. Bei HIV-Infektionen musst du selbstverständlich zum Schutz der anderen immer ein Kondom verwenden. Ansonsten kannst du dich strafbar machen.

Bei einer Immunsupression durch Leukämie  solltest du zu deinem eigenen Schutz ein Kondom benutzen. Zudem ist das Verletzungsrisiko zu beachten. Bei zu wenig Thrombozyten besteht Blutungsgefahr. Außerdem stellen Verletzungen eine Eintrittspforte für Keime dar. Auf Sexualpraktiken, die mit möglichen Einrissen und Verletzungen einhergehen (z.B. Analverkehr),  sollte daher unterhalb einer bestimmten Thrombo-Grenze verzichtet werden. Die Grenzwerte musst du mit deinem Facharzt besprechen.

Mukoviszidose (CF)

Früher wurde häufig von einer verzögerten Pubertätsentwicklung bei Jugendlichen mit CF berichtet. Heute ist das glücklicherweise kein Thema mehr, und die meisten Jugendlichen mit CF haben eine altersgerechte Pubertätsentwicklung. Insbesondere Jungs leiden allerdings unter ihrem eher schmächtigen Körperbau. Bei jungen Frauen entspricht er eher dem gängigen Schönheitsideal, aber auch sie leiden teilweise unter den fehlenden Rundungen.  Zum Glück kann man hier durch geschickte Kleidung einiges kaschieren und wenn ihr euch umseht, werdet ihr feststellen, dass viele Gesunde die gleichen Probleme haben.

Besonderheiten beim Sex gibt es bei CF nicht, aber bei der Fertilität (Fruchtbarkeit). Mehr als 98% der männlichen Patienten sind aufgrund der Verklebung der Samenstränge zeugungsunfähig. Dies bedeutet aber nicht impotent! Wegen des „Restrisikos“ sollte ein Spermatogramm Sicherheit geben, bevor du ungeschützten Verkehr hast.

Junge Frauen mit CF unterscheiden sich von anderen nicht hinsichtlich des Alters bei Beginn sexueller Aktivitäten und hinsichtlich Häufigkeit sexueller Kontakte und Partnerschaften. Unterschiede zeigen sich jedoch bei der Verhütung. Frauen mit CF verhüten laut einer Umfrage deutlich seltener als gesunde Gleichaltrige! Da Frauen mit CF jedoch nur eine etwas geringere Fruchtbarkeit haben als gesunde Frauen, musst du verhüten, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.